Thai Boxen

Muay Thai ist eine Kampfkunst aus Thailand sowohl als auch der Nationalsport des Landes. Es bedeutet so viel wie „Wissenschaft der acht Gelenke“. Die acht Gelenke sind die beiden Hände und Ellbogen sowie die beiden Füße und Knie. Die Kampfsportart des Muay Thai Boxen ist bekannt als harter Sport und für den Wettbewerbshunger der Thai Kämpfer.

Heute ist Muay Thai ein Nationalsport. Es gehört zum Leben der Thailänder. In einem Land, wo die Zukunft und die Erziehung im Dunkeln liegen, lernen die Kinder schon von früh auf, ein guter Muay Thai Kämpfer zu werden. Einer der wenigen Möglichkeiten, der großen Armut zu entgehen, ist, ein guter Kämpfer zu sein. So ist es nicht selten, dass schon 16-jährige oftmals mehr als 20 Kämpfe hinter sich haben. Der Geldpreis für so einen Gewinn kann eine gesamte Familie für eine Woche ernähren. Daher sind die Thai Kämpfer für ihre Kraft und Ausdauer bekannt.
Der Muay Thai ist auch der Hauptanziehungspunkt für den Thai-Tourismus. Es gibt zahlreiche Muay Thai Trainingscenter, die den Touristen eine 'unschuldige' Muay Thai-Erfahrung anbieten. Viele bieten dazu Unterbringung und Verpflegung, während andere regelrechte Sport-Resorts sind. Das Fairtex Resort ist beispielsweise so eines, das mit jedem guten Hotel in der Gegend konkurrieren kann. Fairtex ist eine bekannte Marke und ein Name in der Muay Thai Welt.

In den Sport-Wettbewerben hat der Muay Thai mehr Erfolg im UFC und K-1. Auch wenn hier die Regeln anders sind als im traditionellen, so passen die Techniken und Trainings bestens in die Welt des MMA. K-1 ist eine Organisation des Kickboxing, ursprünglich in Japan gegründet. Viele Muay Thai Kämpfer haben hier Erfolg gehabt, trotz das Ellbogen und der bekannte Muay Thai Clinch nicht erlaubt sind. Zu den bekanntesten Kämpfern dieser Kampfkunst gehören Buakaw Por Pramuk als Meister des Kampfes, der es zum World Max Champion beim K-1 gebracht hat.