Krafttraining und Kampfsport

Richtiges Krafttraining
Um einen Kampfsport richtig und gut auszuführen, geht nichts drumherum, seine Muskeln gut zu trainieren. Zum einen, weil der Kampfsport oftmals etwas mit Kraft zu tun hat, aber auch weil nur so die Verletzungsgefahr stark eingedämmt werden kann.

Richtiges Krafttraining sollte man entweder in einem Fitness-Studio oder zuhause ausüben. Wer den Platz und die Möglichkeit hat, sollte sich ein eigenes kleines Studio einrichten. Ein Kellerraum eignet sich dafür zum Beispiel, wenn man keinen luftigen, hellen Raum in der Wohnung zur Verfügung hat. Am Anfang ist eventuell eine ganz neue Einrichtung nicht von Nöten und man kann gebrauchte Kraftstationen nehmen. Diese sollten so konzipiert sein, dass alle Muskeln trainiert werden können. Schulter, Bauch, Beine, Rücken - das gesamte Muskelbild sollte gut ausgeprägt sein.

Zusätzlich ist ein Ausdauersport geeignet, um die Kondition zu steigern. Das kann ein einfaches, morgendliches Joggen sein oder das Training auf einem Laufband. Wichtig ist: Herzfrequenz immer kontrollieren und nur so viel trainieren, wie man sich gut dabei fühlt. Hier ist es die Kontinuierlichkeit, die siegt und die Muskeln aufbaut.

Ist das Muskelgerüst stark, die Kondition gut, kann in einem Kampfsport - der sein übrigens zum Muskelaufbau tut - weniger passieren. Beim Muskelaufbau sollte man auch immer darauf achten, dass das tägliche Training die Muskeln nicht schneller wachsen lässt. Eher sollte immer ein Tag Ruhe dazwischen liegen, damit sich die Muskeln regenerieren und verändern können. Zusätzlich sollte unbedingt auf die Ernährung geachtet werden. Eiweiß wird jetzt vermehrt abgebaut, muss also auch vermehrt zugeführt werden. Ganz anders als bisher angenommen: Fasten oder Vegetarismus fördert Kondition und Muskelaufbau, weil Energien freigesetzt werden, die bei Vollwerternährung zur Verdauung benutzt werden.