Judo

Judo ist eine Kampfkunst, die erst Anfang des 20. Jahrhundert gegründet wurde. Beim Judo geht es darum, den Gegner auf den Boden zu bringen und mit einigen wenigen Bewegungen zur Aufgabe zu bringen. Anders als die meisten anderen Kampfsportarten hat der Judo keine vorläufigen Tritte und Schläge. Die Hauptwaffe und Verteidigung beim Judo ist das Werfen und die Beeinflussung der Bewegungen. Die Säulen des Judos sind der Formenlauf, auch Kata genannt, und der Übungskampf, Randori genannt.

Es wurde von dem Japaner Jigaro Kano gegründet und bedeutet 'der sanfte Weg'. Das Prinzip ist, die Kraft des Gegners zu nutzen, in dem sie zum eigenen Vorteil genutzt wird. Zum Beispiel läuft der Gegner und will zuschlagen, der Angegriffene nutzt dieses, um ihn zu Fall zu bringen.
Judo ist weltweit bekannt und eine der wenigen, die auch bei den Olympischen Spielen durchgeführt werden. Judo wurde 1964 in Tokio während der Olympischen Spiele das erste Mal als Wettkampf präsentiert. In Tokio tragen die Colleges - ähnlich wie im den USA mit dem American Football - gegeneinander regelmäßige Wettkämpfe aus.

In der Welt des MMA, oder auch Mixed Martial Arts, werden die Judoformen ebenfalls mit eingebaut. Fedor Emelianenko, der oftmals als der erste Schwergewichtler der Welt bezeichnet wird, ist ein russischer National Judo-Champion. Weitere erfolgreiche Judoka MMA Athleten sind: Karo Parisyan des UFC, Yoshihiro Akiyama des Pride FC, Hidehiko Yoshida des Pride FC und Shinya Aoki.

Die meisten Wurftechniken wie Sambo und Brasilianisches Jiu Jitsu bezeichnen Judo als deren Ursprung. Judo wird als legitime Kampfkunstart und Selbstverteidigungsart weltweit anerkannt.